Das BG/BRG/BORG Köflach wurde am 15.06.2026 im Parlament in Wien mit dem Gütesiegel für Demokratiebildung ausgezeichnet. Die Verleihung würdigt Schulen, die demokratische Werte nachhaltig im Schulalltag verankern und Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, aktiv am gesellschaftlichen und politischen Leben teilzunehmen.
Für das BG/BRG/BORG Köflach ist die Auszeichnung das Ergebnis zahlreicher Initiativen und Projekte, die in den vergangenen Jahren umgesetzt wurden. Demokratiebildung wird an der Schule nicht nur im Unterricht behandelt, sondern durch Workshops, Projektarbeiten, Diskussionen, Beteiligungsformate und Kooperationen mit externen Partnern aktiv gelebt. Die Schule engagiert sich seit Jahren in unterschiedlichen Bereichen der politischen Bildung und fördert die Mitbestimmung sowie das kritische Denken ihrer Schülerinnen und Schüler.
Besonders hervorzuheben sind Projekte, bei denen Jugendliche demokratische Entscheidungsprozesse kennenlernen, gesellschaftliche Herausforderungen diskutieren und eigene Ideen für ein respektvolles Zusammenleben entwickeln.
Mag. Markus Greinix und Mag.a Sarah Egger nahmen die Auszeichnung stellvertretend für die Schulgemeinschaft im Parlament entgegen. Beide betonten, dass Demokratiebildung eine zentrale Aufgabe der Schule sei und junge Menschen befähigen solle, Verantwortung zu übernehmen, unterschiedliche Perspektiven zu verstehen und die Gesellschaft aktiv mitzugestalten.
Zu den etablierten Maßnahmen der Demokratiebildung zählt auch das jährlich in der 10. Schulstufe durchgeführte „Planspiel Demokratie“. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler politische Entscheidungsprozesse praxisnah kennen und setzen sich aktiv mit demokratischen Grundwerten, Partizipation und gesellschaftlicher Verantwortung auseinander. Dieses Format leistet einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung und zur Förderung demokratischer Kompetenzen.
Die Verleihung des Gütesiegels bestätigt das langjährige Engagement des BG/BRG/BORG Köflach für politische Bildung, Partizipation und demokratische Werte. Sie ist zugleich Ansporn, diesen Weg auch in Zukunft konsequent fortzusetzen und Schülerinnen und Schülern Räume für Mitbestimmung, Dialog und gesellschaftliches Engagement zu eröffnen.


