RoboCupJunior European Championship 2026

Tag 4: Platz 3 und Platz 4 in der SuperTeam Challange
Der letzte Wettkampftag stand ganz im Zeichen der SuperTeam Challenges. Unsere beiden Teams traten dabei in unterschiedlichen Kategorien an.
Das Team Haftelmacher wurde der Disziplin „SuperTeam Line Regular“ zugeordnet und trat gemeinsam mit einem Team aus Italien an. Die italienische Mannschaft kam dabei aus der Disziplin Maze. Im Rahmen des Wettbewerbs musste dieses Team eine verletzte Person im Labyrinth finden und dem Roboter unseres Teams per Signal mitteilen, wo sich die Person befindet. Unser Roboter hatte anschließend die Aufgabe, ein Hilfspaket in Form einersBalles zur verletzten Person zu bringen. Die intensive Arbeit bis Mitternacht wurde schließlich mit dem 4. Platz belohnt.
Das Team Library wurde der Kategorie „SuperTeam Line Extended“ zugeordnet. Dabei traten sie gemeinsam mit einem Team aus Tunesien sowie einem weiteren Team aus Österreich an. Das Team aus Tunesien stammte ebenfalls aus der Kategorie Maze. Vereinfacht dargestellt mussten die Roboter für das jeweils andere Team Elemente umstoßen, um den gesamten Parcours bewältigen zu können: das Team aus Tunesien im Labyrinth, unser Team auf einem Line-Kurs. Am Ende gab es mit Platz 3 eines Platz am Stockerl in dieser Disziplin, lediglich 1 Sekunde fehlt uns auf Platz 2.
Im klassischen RescueLine-Bewerb erreichten unsere Teams die Plätze 16 (Library) und 19 (Die Haftelmacher) von 28 Startern und lagen damit jeweils im angestrebten Mittelfeld.
Beide Teams können stolz auf ihre Leistungen der vergangenen beiden Tage zurückblicken. Sie haben unsere Schule auch auf internationaler Ebene hervorragend präsentiert.
Tag 3: Technical Challange
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Technical Challange und der Losung der Teambewerbe.
Die letzten beiden Läufe am Vormittag unserer Teams verliefen sehr nach Wunsch. Auch ein schnell besorgter „OBI-Biber“ half uns als eines der wenigen Teams dieses Hindernis zu überwinden.
Auch für die Technical Challange waren wir gut vorbereitet. Hier galt es Änderungen im Regelwerk schnell umzusetzen. Leider lockert sich bei einem Team wohl eines der Kabel, dies verhinderte ein besseres Ergebnis. Beim anderen Team verhinderte ein Missverständnis in der Kommunikation ein besseres Ergebnis.
Im Rahmen der SuperTeam-Challange wurden wir einem Team aus Italien und Tunesien bzw. Österreich zugelost. Bis nach Mitternacht arbeiteten unsere Schüler gemeinsam mit jenen aus Italien in ihrem Hotel an der Lösung der Aufgabenstellung.
Wir freuen uns auf den letzten Wettkampftag.
Tag 2: Erster Tag der Wettkämpfe
Gut gestärkt nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg zur Wettkampfhalle.
Dort angekommen, absolvierten beide Teams kurz nach 9 Uhr ihren ersten Wettkampflauf. Leider unterlief einem Team bei der Kalibrierung der Sensoren ein Tippfehler. Dadurch reagierte der Roboter unvorhersehbar, sodass der Lauf abgebrochen werden musste. Auch für das zweite Team verlief der Start nicht wie erhofft – es fiel den „Speed Bumps“ zum Opfer.
Im Laufe des Tages konnten sich jedoch beide Teams deutlich steigern. Sie nahmen weitere Anpassungen am Programmcode vor, die schließlich zu erfolgreichen Läufen führten. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass Aufgeben für uns keine Option ist und sich Einsatz sowie Durchhaltevermögen am Ende des Tages auszahlen.
Darüber hinaus nutzten unsere Teams die Interviews, um sich mit Mannschaften aus Italien und Tunesien, das zur Europameisterschaft eingeladen wurde, auszutauschen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Auch die beiden Lehrkräfte kamen mit Kolleginnen und Kollegen, unter anderem aus Deutschland, ins Gespräch und konnten neue Eindrücke und Erkenntnisse gewinnen.
Den Tag ließen wir schließlich bei einem gemeinsamen Abendessen in gemütlicher Atmosphäre ausklingen.
Tag 1: Das Abenteuer RoboCup European Championship beginnt
Um 8:45 Uhr machten wir uns mit dem Zug von Graz auf den Weg nach Wien. Nach unserer Ankunft hatten wir bereits die Möglichkeit, einige Zimmer zu beziehen und den Großteil unseres Gepäcks dort zu verstauen.
Anschließend ging es direkt zur Karl-Marx-Halle, in der der Wettbewerb stattfindet. Diese befindet sich erfreulicherweise nur etwa zehn Minuten von unserer Unterkunft entfernt. Nach der Registrierung konnten die beiden Teams „Die Haftelmacher“ und „Library“ sofort mit ihren Trainingsläufen beginnen. Außerdem durften wir einer stimmungsvollen Eröffnungsfeier beiwohnen.
Nach der Eröffnungsfeier bezogen wir unsere Zimmer und ließen den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen in der „Leopoldauer Alm“ gemütlich ausklingen.
An dieser Stelle möchten wir uns nochmals herzlich bei all unseren Unterstützerinnen und Unterstützern bedanken. Ohne sie wäre es für die Schüler nicht möglich, an einer Veranstaltung dieser Größenordnung teilzunehmen, ohne erhebliche Eigenkosten tragen zu müssen.
Am 9. und 10. April fand der RoboCup Junior Austria statt – die österreichischen Meisterschaften im Bereich der Robotik. Unsere Schule nahm mit drei Teams im Bewerb „Rescue Line“ teil und konnte dabei beeindruckende Erfolge erzielen.
Das Team „Die Haftelmacher“ eroberte den Vize-Staatsmeistertitel, und das Team „Library“ erreichte mit dem 3. Platz im Austria-Ranking ebenfalls einen Podestplatz. Diese hervorragenden Platzierungen bedeuten zugleich, dass sich gleich zwei unserer Teams für die Europameisterschaft in Wien qualifiziert haben.
Auf dieser Seite finden Sie vom 3. bis 6. Juni täglich Updates und Fotos zu unserem Abenteuer.
Ein besonderer Dank gilt unseren Sponsoren – ohne ihre Unterstützung wäre die Teilnahme an diesem Wettbewerb mit erheblichen selbstzutragenden Kosten für die Schüler verbunden gewesen.
Wir danken den Gemeinden des Bezirks Voitsberg–Lipizzanerheimat sowie den nachfolgenden Sponsoren für ihre Unterstützung:
















