Am 16. Juni machten wir, die 7.b und die 7.c, uns am frühen Morgen auf den Weg in die ungarische Hauptstadt. Die ungefähr fünfstündige Busfahrt verlief sehr ruhig, da wir uns alle noch im Halbschlaf befanden. Doch diese Ruhe hielt nicht lange an, da wir in regelmäßigen Abständen von einer motivierten Geographenstimme aus unseren süßen Träumen gerissen wurden, um Informationen zur Geschichte und Geographie dieses Landes zu erhalten.

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Nach der etwas verspäteten Ankunft in der Großstadt stieß unser Tourguide Frau Edit zu unserer Truppe dazu, die uns, ebenfalls motiviert, in fließendem Ungarisch begrüßte. Somit wachte auch der letzte Schläfer auf und wir konnten uns ganz den beeindruckenden Sehenswürdigkeiten widmen, die durch den Regen und die drohenden Gewitterwolken noch imposanter wirkten. Von der Freiheitsstatue (von Insidern „Flaschenöffner“ genannt) aus bot sich uns zum ersten Mal ein Blick auf die Stadt, in der wir die nächsten paar Tage verbringen würden.

Schließlich, nachdem schon die ersten Strafaufgaben verteilt und die Zimmer bezogen worden waren, brachen wir auf, um nach etwas Essbarem Ausschau zu halten. Somit ließen wir den ersten Tag gemütlich ausklingen.

Der nächste Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück. Vor Ort rüsteten wir uns mit Audiogeräten aus und fingen an, das riesige Gebäude zu erkunden. Ein besonderes Highlight waren hierbei die Krönungsinsignien, die von zwei bewaffneten Schutzposten bewacht wurden.

Damit auch die (besonders) Sportlichen unter uns auf ihre Kosten kamen, stand uns ein weiterer Marsch auf die Margareteninsel bevor, wo wir das „Palatinus Margitsziget“ Freibad besuchten. In der Mittagspause wurde uns zum ersten Mal die Kraft der Sonne bewusst. Da wir ein so schönes Wetter wegen der Wetterprognose (regnerische Aussichten mit bewölktem Himmel) nicht erwartet hatten, wurden wir zwar nicht braun, sehr wohl aber gebrannt.
Auskosten konnten wir dieses Kaiserwetter bei der anschließenden Schifffahrt auf der Donau, bei der sich uns nochmals ein wunderschöner Blick auf Buda, Pest und die bekanntesten Brücken bot.

Am letzten Tag unserer Exkursion bekamen wir die Möglichkeit, ein wenig Budapest auch mit nach Hause zu nehmen, da wir die große Markthalle besuchten. Bei der erneuten Stadtführung, diesmal auf der Pest-Seite, konnten wir noch ein letztes Mal das Flair dieser besonderen Stadt genießen.

Danach ging es weiter mit einem ernsten Programmpunkt, nämlich dem Besuch des Haus des Terrors. Hierbei handelt es sich um ein Museum, welches uns den Schrecken des Nationalsozialismus sowie des realen Kommunismus näherbrachte.

Viel zu früh traten wir die Heimreise an, bei der wir Gesellschaft von einer Gruppe von HLW-Schülerinnen auf Maturareise erhielten. Auf dem Weg konnten wir noch einen Blick auf den Balaton, einen riesigen Steppensee, erhaschen, dann waren wir auch schon wieder in Köflach angekommen. Nach dieser Exkursion kehrten wir alle mit wunderschönen Eindrücken nach Hause zurück, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Marie Kolb und Johanna Roth, 7b

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